MaxData im Verbrauchermarkt

Interesse für ecmc - Netzwerkspezialist Dr. Bülow & Masiak

Zufrieden mit dem Start der CeBIT in Hannover zeigten sich am Starttag die drei Marler Unternehmen. Besonders stark besucht: Die riesige Präsentation des Computerherstellers Maxdata.

Von Show-Elementen bis hin zu vertraulichen Besprechungsräumen reicht die Angebots-Palette auf dem inzwischen zwei- geschossigen Stand. Die nächsten beiden Jahre, so schätzt Vorstands- vorsitzender Holger Lampatz, wird der Platz noch reichen, spätestens dann ist eine Erweiterung nötig. Zur Messe steigt sein Unternehmen erstmals in das untere Preissegment bei Monitoren ein (zunächst nur in Deutschland). "Mit Erfolg", wie Lampatz betont. 250.000 Monitore will Maxdata verkaufen und damit dieses Marktsegment "bereinigen" und No-Name-Produkte ausschalten. Denn inzwischen sind in der Computerbranche große Zuwächse nur noch über Verdrängung von Mitbewerbern möglich. Folglich denkt man auch über einen Einstieg bei Verbrauchermarktketten nach. Nicht als Einmal-Aktion vor Weihnachten sondern als Dauer-Angebote. Maxdata verspricht sich großen Erfolg, schließlich kann man auch noch den ganzen Service mitliefern. Künftig wirbt Maxdata auch direkt: Alle 8 Wochen soll der Produkt-Katalog neu aufgelegt werden und in 500.000 Exemplaren an Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern verschickt werden. Nachdem sich in der letzten Zeit der Kurs der Maxdata-Aktien wieder erholt hat (und endlich über dem Ausgabekurs liegt), blickt Lampatz auch hier zuversichtlich in die Zukunft: Die Entwicklung beweise, dass man sich unabhängig von der Hektik des neuen Marktes entwickele.

Gezielte Nachfragen gab es nach den Angeboten des Medienkompetenz- Zentrums (ecmc), das sich auf dem Gemeinschaftsstand "Media NRW" präsentiert. Die Netdays und die Call- Center-Academy sind die Nachfrage- Schwerpunkte. Die CD-Rom wurde aktualisiert und dient als Basis für neue Geschäftskontakte.

Bundesweite Geschäftskontakte sucht auch der Netzwerkspezialist Dr. Bülow & Masiak. Das 20-Mann-Unternehmen mit den beiden Standbeinen Netzwerke und Internet präsentiert sich unter dem Dach der DPN (Deutsches Provider Network). Der gute Name der Firma habe sich zwar schon im Ruhrgebiet breit gemacht, in Hannover hofft man nun auf Kontakte für große Projekte, schließlich habe man sich auf Sicherheit im Netzwerk spezialisiert - und das auch bei räumlich weit auseinanderliegenden Unternehmensstandorten.

Quelle: WAZ, 26. Februar 2000